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4/1/2007 Der Gentleman bittet zur Kasse!Soll Werbung eine große Zielgruppe erreichen wird sie in Sendungen eingebettet von denen man annehmen kann dass diese eine hohe Einschaltqote erreichen. Seifenopern, Kriminalserien oder neuerdings das Zerfleddern von Leichen durch bildhübsche Knochenjägerinnen mit garantierten Ekeleffekten oder an sich belanglosen Quizsendungen deren Reiz darin besteht dass der Ratenden zum Beispiel auf die Frage ob der Dreißigjährige Krieg A: 22, B: 45; C: 5 oder D: 30 Jahre dauerte eine Million kassieren kann wenn er die richtige Antwort gibt. Weiterhin gibt es Sendungen in denen körperliche Geschicklichkeit und Ausdauer mitunter horrend belohnt werden. In den letzten Jahren hat sich nun herausgebildet dass nicht die Sendungen die Hauptsache der Zeit sondern die Werbeblöcke von jeweils 10 bis 15 Minuten den Hauptteil der Sendezeit ausmachen, die Sendungen an sich kann man nur noch als Einsprengsel bezeichnen. Das merkwürdige daran ist, das bei solchen Werbesendungen Leute eine Brühmtheit erlangen nicht etwa dass sie irgendwas Bedeutendes geleistet haben außer für den Spinat mit den Blubb oder mit Ausprüchen: darf ich Sie behilflich sein denn von mir werden Sie geholfen für irgendwas geworben zu haben. Diese Leute die man auch VIP nennt werden nun wiederum bis zur Unerträglichkeit in täglichen Sendungen von irgendwelchen Brigitten, Frauken oder Ninas vorgeführt und diese erlangen daduch selbst diesen VIP-Status. Dabei werden Honorare gezahlt für die ein Normalo einige Jahre arbeiten müsste. Es geht also dabei um Geld, um sehr viel Geld! Nun konnte man ja gestern Abend in der Münchener Olympiahalle den ganzen Filz aus Politikern, Sportlern, Schauspielern und Reportern sehen die sich ja in sattsam bekannetrweise gegenseitig durch ihre dämlichen Spiel- und Quasselsendungen die Gelder zuschieben. Zur Unterhaltung auf dieser Party war ein Event angesagt. Ein ältlicher Herr, der einamal vor Jahren während eines rührselgen Songs von einer nicht wohlwohlenden Jury nicht die für einen Sieg erforderliche Punktzahl erhielt daraufhin weinend aus dem Ring stieg, wollte bei so einer Werbesendung dabei sein und ein gutes Honorar kassieren, weil er von der Firma, für deren Mundspülwasser er geworben hatte, nicht mehr in Werbespots genommen wurde und folglich die Tantiemen ausblieben. Da er außer Boxen nichts weiter konnte wollte es es seinem Sportsfreund Axel gleichtun und noch mal richtig Kohle machen, obwohl natürlich die zugeesagten 1,5 Millionen ja nicht besonders üppig sind, aber ehe man gar nichts hat. Na ja und der mit dem Mundspülwasser wird ihn ja vielleicht doch wieder im Ferneshen gurgeln lassen. Er trat als gegen seinen Erzgegner von damals an, er hatte sich ja zehn Jahre Bedenkzeit genommen, weil er sich sagte, lass die Zeit für mich arbeiten der wird älter und verliert an Kraft und der Sieg ist mein.
Gestern begann nun die große Werbeschau. Weil man der Zugkraft des ältlichen Gentlemans nicht so recht traute und man auch dem jüngeren Publikum etwas bieten wollte sang Sarah Connor, diesmal nicht die Nationalhymne, die lies man diesmal vorsichtshalber von jemand anders singen damit Sarah Deutschlands Glanz nicht wieder brühen konnte. Sicherheitshalber hat man ihr angeraten ein langes Kleid anzuziehen, damit nicht wieder hinterher gestritten wird ob sie einen Schlüpfer drunter hatte oder nicht. Wir erinnern uns noch! Nach dem unendlich langweilligen Vorspiel solte es dann zur Sache gehen. Virgil und Henry oder solte ich besser sagen Henry und Virgil traten in den Ring und standen sich minutenlang gegenüber und führten Drohgebärden aus, man sah ihre angsverzerrten Gesichter und so fuchtelte der eine dem anderen mit beiden Fäusten vor dem Gesicht herum und der ander, es könnte der Henry gewesen sein, er trug ne schwarze Hose, hob schützend die Hände vor das Gesicht. So ging das bis zu achten Runde. Hier dachte sich unser Henry es muss doch was geschehen damit es nicht heißt ich habe für mein Geld nichts geboten und so rammte er mit voller Wucht seinen Kopf gegen den Kopf seines Gegners so dass diesem das Blut nur so am linken Auge den Kopf herablief und der Schiedsrichter ganz blutverschmiert dastand. Der Virgil gab sich nicht geschlagen und kämfte weiter. Für Henry war es num ein leichtes beim Virgil Treffer auf Treffer zu landen weil dieser durch seine blut- und tränenverschmierten Augen die Fäuste gar nicht mehr richtig fliegen sehen konnte. So ging ein schöner und fairer Boxkampf zu Ende. Frauke fragte am Ende die Frau vom Henry ob sie denn nun glücklich wär und zu unserer aller Überraschung sagte diese Ja.
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