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3/14/2006 Eine peinliche Situation.Weil wir gerade vom Rauchen reden. Meine Magdeburger Wirtin, bei der ich von 1958 bis 1959 wohnte, bekam Besuch aus dem Westen. Ihre Schwiegertochter mit Enkelsohn waren angereist. Ihr Sohn war einige Jahre vorher aus der DDR abgehauen und getraute sich nicht seine Mutter zu besuchen. Frau Albrecht sah ihre Schwiegertochter Brigitte (32) und den vierjährigen Enkel zum erstenmal. Mit der Schwiegertochter habe ich viel über die unterschiedliche Entwicklung im Osten und im Westen Deutschlands diskutiert. Als Bürger der DDR hatte man ja ein dreifaches Bewusstsein, welches auch in der Sprache zum Ausdruck kam (Dreisprech). Da war einmal wie man sich im Betrieb, in Versammlungen oder den Parteien äußerte um sich keinen Gefährdungen auszusetzen, dann wie man im vertrauten Familien- und Bekanntenkreis ungeschminkt über die wahren Zustände unterhielt und drittens wie man mit Besuchern aus der Bundesrepublik debattierte (Na ja , alles ist ja in der DDR nicht sclecht und auch bei Euch ist nicht alles Gold was glänzt). Bei unseren Gesprächen saßen wir in der Küche und haben dabei viel geraucht. Eines morgens, ich lag noch im Bett, kam Brigitte zu mir ins Zimmer und bat mich um eine Zigarette. Sie hatte einen Bademantel an und man sah darunter nur den Unterrock. Sie fragte ob sie in meinem Zimmer rauchen dürfte, ihre Schwiegermutter hätte ihr das Rauchen am frühen morgen verboten. Sie brannte sich und mir eine Zigarette an und setzte sich zu mir auf den Bettrand. Plötzlich wurde die Wohnungstür aufgeschlossen, die Wirtin kam mit dem Enkelsohn vom Bäcker mit frischen Brötchen zurück. "Um Himmelswillen, so darf mich meine Schwiegermutter hier nicht sehen." Mit diesen Worten öffnete sie meinen Kleiderschrank und stieg in diesen hinein und zog von Innen die Tür zu. Nach einer Weile klopfte meine Wirtin bei mir an, kam in mein Zimmer und fragte mich ob ich wüsste wo die Brigitte wär. "Keine Ahnung." log ich. "Die kann doch nicht aus der Wohnung sein, ihr Schlüpfer, BH und ihr Kleid hängen doch noch über der Stuhlehne im Wohnzimmer." Plötzlich sah sie das Ende des Gürtels vom Bademantel aus einer Türspalte des Kleiderschrankes hervorlugen. Mit einen Ruck riss sie die Tür auf und sah zu ihrem Entsetzen ihre Schwiegertochter zusammengekauert in meinem Kleiderschrank. War das für uns alle eine peinliche Situation. Comments (3)
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