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    3/12/2006

    Tausche Zigaretten gegen Mercedes.

    "Hör auf mit Rauchen!" meinte meine Frau zu mir. "Für das was du so in die Luft pafftst kaufen sich andere einen Mercedes" setzte sie ihre Betrachtungen fort. "Na nun übertreibe mal nicht" meinte ich  daraufhin zu ihr. "Na rechne doch mal aus was du so täglich rauchst, was das im Jahr so ausmacht." Ich habe damals eine Schachtel  zu rund fünf Mark täglich gequarzt. "Ui das macht ja im Jahr nahezu 1900 DM aus." habe ich schnell ausgerechnet. Von Stund an habe ich aufgehört zu rauchen. Wir haben daraufhin einen Investmentfonds eröffnet und zunächst 150 DM monatlich  eingezahlt und diese Rate später auf 200 DM bzw. 100 Euro gesteigert. Nach 15 Jahren hatten wir die Summe endlich zusammen und seit gestern steht ein Mercedes im Haus, wenn auch nur einer aus der A-Klasse, aber immerhin. Mein guter alter Renault 19 blieb gestern beim Händler zurück, eigentlich schade, er fuhr ja noch so gut, aber schluckte  ziemlich viel Benzin und erforderte in letzter Zeit etliche Organtransplantationen, das ging auch ganz schön ins Geld. Der kommt nach Südafrika tröstete uns der Händler als wir ihm doch eine Träne nachweinten, dort hat er es bestimmt gut.

     

    12/10/2005

    Wer sich nicht wehrt kommt an den Herd!

    Bei meiner Meinungsumfrage über was ich schreiben soll hat der Hobbykoch zu meiner Verblüffung die meiste Zustimmung erhalten. Das Thema hätte ich lieber doch aussparen sollen, denn ich bin mir nicht ganz sicher was man da zu lesen erwartet, denn wer durch die Kaufhäuser und Buchhandlungen geht wird hunderte von Kochbüchern mit den vielfältigsten Titeln mit prächtiger Ausstattung finden. Auch im Fernsehen haben sich Berufs- und Hobbyköche, wie unser Alfredissimo, breit gemacht und langweilen die Zuschauer mit mehr oder weniger gelungenen Kreationen. Es gibt auch einen Fernsehsender bei dem es sich nur um Essen und Trinken handelt, TV Gusto.  Also wer Rezepte braucht ist mit diesen Sendungen und  Büchern besser beraten als wenn ich meinen Senf noch dazu gebe. Aber eine Anmerkung habe ich doch. Die meisten Bücher enthalten Rezepte und Bilder bei denen schon beim Lesen einen das Wasser im Mund zusammenläuft aber wenn man dann danach kochen will sind viele Zutaten gerade nicht da, weder im Haushalt noch in der Kaufhalle und selbst in Delikatessläden zuckt man bedauernd mit den Schultern bei diesen oder jenen Artikel (versucht mal auf Anhieb Zitronengras zu kaufen). Auch gibt es Rezepte die einen immensen Aufwand an Zeit und Gerätschaften erfordern die in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehen. Den Abwasch der dabei entsteht will hinterher keiner übernehmen! Man kann also feststellen, das es zwei Arten der Vorbereitung zum Kochen gibt, die eine man kocht von dem was da ist oder die andere man schreibt sich auf was man an Zutaten benötigt und geht gezielt einkaufen. Die erstere Methode setzt aber voraus dass man über einen Fundus an Zutaten, wie eine Vielfalt an Gewürzen, Konserven und einen einigermaßen gut gefüllten Tiefkühlschrank verfügt und sich beim Einkauf ad hoc entscheidet was gekauft wird und zu Hause sich brerät  was man daraus kocht. Dies hat auch den Vorteil, dass man die Einkäufe dann nicht unter Zeitdruck tätigen muss und man sich auch mit günstigen Schnäppchen- oder Fabrikverkäufen bevorraten kann.

    Ich bevorzuge die  Methode, es wird gekocht was da ist, und nur ausnahmensweise wird dazugekauft. Nur wenn Feierlichkeiten bekocht werden müssen ist eine Vorausplanung unumgänglich. Fortsetzung folgt

     

    Weinachten 2005

    Menü bei Familie Joikonet

     

    Heiligabend

    Weißwürste und Wiener

    mit Kartoffelsalat

    Spagetti mit Pilzen in Bechamelsauce

    Ragout fine gratiniert

     

    Erster Weihnachtsfeiertag

    Hühnerbrühe mit Eierstich

    Hirschbraten „Königswald“

    in Cranberrysauce mit Rotkohl

     Thüringer Klöße

    Salat Südseetraum

     

    Zweiter Weihnachtsfeiertag

    Lauchcremesüppchen

    Roastbeef mit Grünkohl und Kroketten

    Gebratener Kapaun mit Röstecken

    Salat nach Art der Gärtnerin