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    4/1/2007

    Der Gentleman bittet zur Kasse!

     
    Soll Werbung eine große Zielgruppe erreichen wird sie in Sendungen eingebettet von denen man annehmen kann dass diese eine hohe Einschaltqote erreichen. Seifenopern, Kriminalserien oder neuerdings das Zerfleddern von Leichen durch bildhübsche Knochenjägerinnen mit garantierten Ekeleffekten oder an sich belanglosen Quizsendungen deren Reiz darin besteht dass der Ratenden zum Beispiel auf die Frage ob der Dreißigjährige Krieg A: 22, B: 45; C: 5 oder D: 30 Jahre dauerte eine Million kassieren kann wenn er die richtige Antwort gibt. Weiterhin gibt es Sendungen in denen körperliche Geschicklichkeit und Ausdauer mitunter horrend belohnt werden. In den letzten Jahren hat sich nun herausgebildet dass nicht die Sendungen die Hauptsache der Zeit sondern die Werbeblöcke von jeweils 10 bis 15 Minuten den Hauptteil der Sendezeit ausmachen, die Sendungen an sich kann man nur noch als Einsprengsel bezeichnen. Das merkwürdige daran ist, das bei solchen Werbesendungen Leute eine Brühmtheit erlangen nicht etwa dass sie irgendwas Bedeutendes geleistet haben außer für den Spinat mit den Blubb oder mit Ausprüchen: darf  ich Sie behilflich sein denn von mir werden Sie geholfen für irgendwas geworben zu haben. Diese Leute die man auch VIP nennt werden nun wiederum bis zur Unerträglichkeit in täglichen Sendungen von irgendwelchen Brigitten, Frauken oder Ninas vorgeführt und diese erlangen daduch selbst diesen VIP-Status. Dabei werden Honorare gezahlt für die ein Normalo einige Jahre arbeiten müsste. Es geht also dabei um Geld, um sehr viel Geld! Nun konnte man ja gestern Abend in der Münchener Olympiahalle den ganzen Filz aus Politikern, Sportlern, Schauspielern und Reportern sehen die sich ja in sattsam bekannetrweise gegenseitig durch ihre dämlichen Spiel- und Quasselsendungen die Gelder zuschieben. Zur Unterhaltung auf dieser Party war ein Event angesagt. Ein ältlicher Herr, der einamal vor Jahren während eines rührselgen Songs von einer nicht wohlwohlenden Jury nicht die für einen Sieg erforderliche Punktzahl erhielt daraufhin weinend aus dem Ring stieg, wollte bei so einer Werbesendung dabei sein und ein gutes Honorar kassieren, weil er von der Firma, für deren Mundspülwasser er geworben hatte,  nicht mehr in Werbespots genommen wurde und folglich die Tantiemen ausblieben. Da er außer Boxen nichts weiter konnte wollte es es seinem Sportsfreund Axel gleichtun und noch mal  richtig  Kohle machen, obwohl natürlich die zugeesagten 1,5 Millionen ja nicht besonders üppig sind, aber ehe man gar nichts hat.  Na ja und der mit dem Mundspülwasser wird ihn ja vielleicht doch  wieder im Ferneshen gurgeln lassen. Er trat als gegen seinen Erzgegner von damals an, er hatte sich ja zehn Jahre Bedenkzeit genommen, weil er sich sagte, lass die Zeit für mich arbeiten der wird älter und verliert an Kraft und der Sieg ist mein.
    Gestern begann nun die große Werbeschau. Weil man der Zugkraft des ältlichen Gentlemans nicht so recht traute und man auch dem jüngeren Publikum etwas bieten wollte sang Sarah Connor, diesmal nicht die Nationalhymne, die lies man diesmal vorsichtshalber von jemand anders singen damit Sarah Deutschlands Glanz nicht wieder brühen konnte. Sicherheitshalber hat man ihr angeraten ein langes Kleid anzuziehen, damit nicht wieder hinterher gestritten wird ob sie einen Schlüpfer drunter hatte oder nicht. Wir erinnern uns noch! Nach dem unendlich langweilligen Vorspiel solte es dann zur Sache gehen. Virgil und Henry oder solte ich besser sagen Henry und Virgil traten in den Ring und standen sich minutenlang gegenüber und führten Drohgebärden aus, man sah ihre angsverzerrten Gesichter und so fuchtelte der eine dem anderen mit beiden Fäusten vor dem Gesicht herum und der ander, es könnte der Henry gewesen sein, er trug ne schwarze Hose, hob schützend die Hände vor das Gesicht. So ging das bis zu achten Runde. Hier dachte sich unser Henry es muss doch was geschehen damit es nicht heißt ich habe für mein Geld nichts geboten und so rammte er mit voller Wucht seinen Kopf gegen den Kopf seines Gegners so dass diesem das Blut nur so am linken Auge den Kopf herablief und der Schiedsrichter ganz blutverschmiert dastand. Der Virgil gab sich nicht geschlagen und kämfte weiter. Für Henry war es num ein leichtes beim Virgil Treffer auf Treffer zu landen weil dieser durch seine blut- und tränenverschmierten Augen die Fäuste gar nicht mehr richtig fliegen sehen konnte. So ging ein schöner und fairer Boxkampf zu Ende. Frauke fragte am Ende die Frau vom Henry ob sie denn nun glücklich wär und zu unserer aller Überraschung sagte diese Ja.
     
    3/25/2006

    Die diebische ELSTER

    Ich wusste es schon warum ich die vergangenen Jahre  meine Steuererklärung von Tag zu Tag, Woche um Woche und Monat für Monat immer wieder verschoben hatte. Wollte ich mir doch den Jahresanfang und die schöne Frühjahrszeit nicht verderben lassen. Meist habe ich gewartet bis auf den letzte Tag!

    Ab diesem Jahr wird alles ganz anders. Jetzt habe ich so ein Steuerkauderwelscherklärungsprogramm mit Audio und Video und Pipapo. Ein freundlicher Herr versuchte mir da Dinge zu erklären von denen ich nicht einmal ahnte warum es dort geht und nachher wußte ich gleich gar nichts. Nur soviel habe ich mitbekommen das Steuersplitting vor allem Zugewinngemeinschaften (so nennt man da Ehepaare) betrifft und die Lohnersatzleistungen in der Regel steuerfrei sind aber dem Progressionsvorbehalt (was immer das auch sein mag) unterliegen. Dann habe ich den Erfassungsmodus mit  multimedialer Begleitung eingeschaltet. Langamtmige Erklärungen die meiner Meinung keine Erklärung nötig haben und wenig … aber das erwähnte ich ja schon. Bei jeder Eintragung wurde ich dann belehrt die entsprechenden Quittungen und Belege beizufügen (man kann sich leicht das Suchen vorstellen, welches dann einsetzte)Die Beträge hatte ich mir aus den Kontoauszügen herausgezogen so dass ich viele Quittungen gar nicht mehr hatte,  weil das Home-Bankingprogramm mir ja seinerzeit versprochen hatte, dass die dort vorgenommenen  Buchungen vom Finanzamt anerkannt werden. Dann habe ich doch eine Kiste mit Quittungen und Belegen gefunden und alles mühevoll eingegeben. Alles ich den letzten Beleg erfasst hatte belehrte mich der freundliche Herr, dass die Gesamtsumme zu niedrig wäre um sich steuersenkend bemerkbar zu machen und ich die Belege und die Aufstellung gar nicht erst einreichen brauche. Verdammt nochmal, so viel Arbeit für Nichts und wieder nichts. Als ich glaubte alles Notwendige getan zu haben  habe ich die Plausibilitätskontrolle  eingeschaltet. Die teilte mir mit, das noch  dies und das noch das und überhaupt noch viele Eingaben fehlen. Das Programm stieg danach ganz aus. Beim Neustart stellte ich fest, dass vom Programm keine automatische Zwischenspeicherung erfolgt war und ich auch keine manuell zu startende vorgenommen hatte. Alles mußte neu  eingegeben werden. Na die Quittungen brauchte ich nicht, denn sie bewirkten ja nichts. Dann kam die Frage nach der Entfernungspauschale, die ich beim ersten Durchgang weggeklickt hatte, die man ja bis jetzt noch auch  als Fußgänger zugebilligt bekommt. Da muss man nun die Arbeits-, Urlaubs- und Krankentage eingeben. Da es mich nicht mehr betrifft aber meine Frau habe ich sie geweckt und  nach ihren Arbeitstagen gefragt, die sie mir mürrisch, nach dem sie ihren Kalender herausgesucht hatte, es war je bereits nach Mitternacht, beantwortete. Die erforderlichen Eingaben waren  an Hand ihres Kalenders schnell ausgezählt und habe dabei Feiertage eingerechnet die es hier in Sachsen gar nicht gibt und die es hier gibt glatt vergessen. Der freundlich Herr erklärte mir diesmal, dass jede Ausgabe die ich jetzt eintrage sich nun doch steuersenkend.... na ich habe ja die Quittungen .... Endlich, endlich war ich fertig! Nun  schnell die Steuererklärung mittels ELSTER ans Finanzamt schicken, es war ja mittlerweis ein Uhr dreißig. Das klappte nach einigen Fehlversuchen. Man muß dann aber eine komprimierte Form der Steuerklärung ausdrucken und diese mit Unterlagen zum Finanzamt mittel Post oder persönlich überbringen. Der Drucker spuckte Seite um Seite aus, insgesamt zweimal siebzehn  (34) Seiten. Das Programm bescheinigte mir dass  wir vermutlich 26 Euro zurückerstattet bekomme. Ein schönes Sümmchen!

    Ich frage mich wie manche am Fiskus Millionen vorbeischmuggeln können?

     

    2/3/2006

    Eine schöne Frau lässt man nicht weinen oder doch?

    Vor Jahren hatte ich mich als Abteilungsleiter bei einer Firma für Anlagenbau beworben und wurde angenommen. Damit ich mich mit meinen zu erwarteten Aufgaben vertraut machen konnte wurde ich für ein viertel Jahr in ein Projektierungsbüro nach Leipzig beordert in dem ich alle Abteilungen von der Planung, Auftragsannahme, Projektierung und Abrechnung durchlief.

    Eine Zeitlang war ich auch beim Leiter des Projektierungsbüro, Herrn Augustus, als Konsultant um da die Gesamtleitung des Büros kennenzulernen.

    Eines Tages kam der Direktor der Hauptabteilung, Dr. Blumhardt, um sich über den Erfüllungsstand eines wichtigen Projektes für einen Auftragsgeber aus dem NSW (Nicht sozialistisches Währungsgebiet) zu informieren. Er sah sich die Projektunterlagen an und war damit sehr zufrieden und lobte, was bei ihm sehr selten vorkam, diese Arbeit über alle Maßen.

    Er fragte unter wessen Federführung diese Aufgabe erfolgte. Herr Augustus sagte dass dies die Frau Fahrenbruch mit ihren Kollektiv erarbeitet hätte. Dr. Blumhardt, bekannt für seine hemdsärmlige, etwas ruppige Art fragte: "Was ist denn das für eine? Scheint intelligent zu sein." Augustus meinte sie ist nicht nur intelligent sondern auch sehr attraktiv und vor allen sehr, sehr seblbstbewusst. "Selbstbewusst, so so selbstbewusst! Na wollen wir wetten dass ich die in fünf Minuten zum Heulen bringe. Bestellen Sie die mal her" Herr Augustus rief die Frau Fahrenbruch an und bestellte sie in sein Büro. Wenig später kam sie angestöckelt, in atemberaubenden Pumps mit Pfennigabsätzen , neudeutsch High Heels, in einem eleganten Kostüm und langem lockigen Haar welches ihr Gesicht und ihren Körper umschmeichelten, eigentlich war sie viel zu schön für so ein staubiges, muffiges Projektierungsbüro. Mit einem gewinnenden Lächeln sagte sie: "Guten Tag meine Herren, Herr Augustus Sie haben mich rufen lassen. Ich vermute, wegen des Projektes nach Lybien, ich habe es gleich mitgebracht. Sollte es Fragen geben ich steh gern Rede und Antwort!" "Na nun reden Sie mal nicht so geschwollen daher, wir sind hier nicht auf der Leipziger Messe!" unterbrach sie mit gespielten Unwillen der Dr. Blumhardt, "Ich hätte da schon ein paar Fragen. Wie konnten Sie es wagen die Farben unsrer Erzeugnisse einfach außer acht zu lassen und andere zu nehmen?" " Na ich habe wegen der Religion da..." "Papperlepapp, jetzt rede ich und sie hören mal schön zu, Ihnen ist doch wohl klar dass ein Verstoß gegen unsere Firmenphilosophie ungeahnte Konsequenzen nach sich ziehen kann. Wir können uns Prozesse auf den Hals ziehen weil wir eventuell Farben der westdeutschen Konkurrenz verwenden, die warten doch bloß drauf uns eins auszuwischen." Na in diesem Stil ging das eine ganze Weile so und man sah deutlich wie diese mondäne Frau immer mehr in sich zusammensank und tatsächlich eine Träne nach der anderen ihren Wangen herablief. Mir tat dies richtig weh und ich dachte hoffentlich hört das A....loch bald auf. "Sagen sie mal, wieso weinen sie denn? Es gibt doch für sie gar keinen Grund. Ich wollte sie nur auf ein paar Dinge aufmerksam machen die Sie noch berücksichtigen müssten, aber sonst ist es eine ganz hervorragende Arbeit zur der ich Sie und natürlich auch uns nur gratulieren kann! Danke das wars!" Sichtlich erleichtert zog die Frau Fahrenbruch ab.

    Direktor Dr. Blumhardt sah den Herrn Augustus triumphierend an und sagte "Na hab ich es nicht gesagt dass ich die zum Heulen bringe! Wer von deinen Leuten hier v..... die denn alles?" "Na ich denke niemand" sagte sichtlich peinlich berührt Herr Augustus,  "Da kennst du deine Mitarbeiter aber schlecht, die Frau ist doch bestimmt geschieden. Stimmts?" "Ja, seit einem Jahr." "Dacht ich mir, so eine Frau gibt sich nicht mit einem Mann zufrieden und wie die hier rumläuft will sie die Kerle nur verrückt machen, die mit ihren "F...-mich-Schuhen. Es war schon richtig der mal nen Dämpfer zu verpassen!"

    Der ist aber ein fieses Schwein, mit dem wirst du bestimmt noch einiges erleben, dachte ich mir und sollte recht behalten.

    Personennamen geändert

     

    12/30/2005

    Maria hatte mich in ihr Herz geschlossen.

    In dem Institut in Schönebeck hatten wir auch eine Dolmetscherin, heute sagt man ja Sprachmittlerin, die Maria Frischenbruder. Sie mag damals so Mitte sechzig gewesen sein, aber ihr Alter verschwieg sie und ich meinte, als sie mich mal fragte wie alt ich sie schätze, sie sei  so fünfundfünfzig. Von da an war ich ihr Liebling! Schon am Morgen, wenn ich ins Büro kam legte sie den Zeigefinger auf ihren Mund und gebot mir leise zu sein. Sie holte eine Flasche russischen Kognak und zwei große Kognakschwenker aus dem Schreibtisch und goß beide Gläser halbvoll ein, dann reichte sie mir ein Glas und ich musste es dann auf ihre Gesundheit in einem Zug austrinken. Danach holte sie eine Schachtel guter Zigaretten der Marke Orient,  die beste und teuerste Marke die es in der DDR gab,  aus ihrer Handtasche, und bot mir eine an. Sie selbst hatte eine vergoldete Zigarettenspitze und auch ein vergoldetes Feurzeug, mit dessen Hilfe ich dann ihre und meine Zigarette anzündete. Sie hatte es überhaupt mit viel Gold, denn sie war über und über mit Goldketten, Broschen und Armreifen behangen und an jeden Finger befand sich ein protziger Ring. Sie ging itäglich gekleidet als wollte sie in die Oper oder ins Konzert. Ihr tizianrot gefärbtes Haar war stets korrekt frisiert und ein süßer, schwerer Parfümduft umgab sie  Tag für Tag. Eines Tages schlug sie mir vor ich könne doch bei ihr einziehen, sie hätte noch ein Zimmer frei und ich würde es gut bei ihr haben, es gäbe nur eine Bedingung, ich dürfte nie ein Mädel mit nach Haus bringen und dies wäre ja auch gar nicht nötig, dabei schaute sie mir vielsagend in die Augen. Von diesem Vorschlag war ich doch einigermaßen überrascht und murmelte vor mich hin dass ich es mir überlegen wolle. Von da an vermied ich das tägliche Kognaktrinken und ging zum Rauchen in eine der betrieblichen Raucherbuden.

    12/27/2005

    Mein Freund Hannes hat heut Geburtstag.

    Mein Freund Hannes hat heut Geburtstag und ich geh heute nachmittag zur Geburstagsfeier! Alle seine Freunde und natürlich auch seine Frau werden da sein, aber nur einer nicht, unser Johannes! Er ist 1999, wenige Tage vor seinem 63. Geburtstag,  gestorben, und an diesem, am 27. Dezember,  wurde er beerdigt. Als er im Sterben lag habe ich ihn noch einmal besucht um von ihm Abschied zu nehmen, Tränen standen mir in den Augen als ich seine kraftlose Hand in die meine nahm um ihn meine Freundschaft zu versichern, die auch über den Tod hinaus halten sollte. Sprechen konnte er nicht mehr, aber seine Augen schienen zu sagen, vergesst mich nicht, tut einfach so als würde ich nicht von euch gehen. Die Nacht darauf ist er friedlich in den Armen seiner Frau gestorben.
    Mein guter Hannes, der vor Lebenslust sprühte, mit dem ich viele Jahre beim Studium verbracht habe, der Wein, Weib und Gesang liebte, mit dem ich manchen Streich ausgeheckt habe. Mit dem ich lustig, aber auf den ich oft auch wütend war, denn Ecken und Kanten hatte auch er mehr als genug. Ein Mensch eben! Und so wie wir all die Jahre seinen Geburtstag gefeiert haben so kommen wir auch jetzt jedes Jahr zu seinem Geburtstag und feiern eben so als wär Hannes wie immer dabei.

     

    Dazu schrieb Monika diese zu Herzen gehende Sätze, die ich der Ingeburg, Hannes Frau, übermittelte und die sich darüber sehr bewegt zeigte und mich bat Monika recht herzlich zu danken.

    Hallo Armin!

    Ihr könnt Tränen vergießen,
    weil er gegangen ist, oder Ihr könnt lächeln, weil er gelebt hat.
    Ihr könnt Eure Augen schließen und beten, dass er wiederkehrt,
    oder Ihr könnt die Augen öffnen und all das sehen, was er hinterlassen hat.
    Euer Herz kann leer sein, weil Ihr ihn nicht sehen könnt,
    oder Ihr könnt voll der Liebe sein, die Ihr geteilt habt.
    Ihr könnt Euch vom Morgen abwenden und im Gestern leben,
    oder Ihr könnt morgen glücklich sein wegen des Gestern.
    Ihr könnt Euch an ihn erinnern, nur daran, dass er gegangen ist,
    oder Ihr könnt sein Andenken bewahren und es weiterleben lassen.
    Ihr könnt weinen und Euch verschließen, leer sein und Euch abwenden,
    oder Ihr könnt tun, was er gewollt hätte:
    LÄCHELN, EURE AUGEN ÖFFNEN, LIEBEN UND WEITERMACHEN
    (Verfasser Unbekannt)

    Ich wünsche Dir noch viele Geburtstagsfeiern mit Hannes, herzlich  Monika

    12/3/2005

    Die frohe Botschaft

    Weihnachten 1945, der Krieg war vorbei, das erste Weihnachten welches ich als kleiner Junge im Frieden erleben durfte, keine Angst mehr vor Luftangriffen, nicht mehr tage- und nächtelang im Luftschutzkeller. Lieber ein Leben lang Trockenbrot als nur noch einen Tag lang Krieg, dies war die Meinung und das Gefühl aller. Mein Vater war ein Jahr zuvor, am 23. Dezember 1944 eingezogen wurden, es war nun das zweite Weihnachten nicht da und wir wussten nicht einmal wo er war und ob er noch lebte. Wir hatten durch den Krieg unsere Wohnung und die gesamte Einrichtung verloren. Wir waren bei meiner Großmutter untergekommen. Heiligabend, es klopft, ein weißbärtiger Mann steht an der Tür. Der Weihnachtsmann dachte ich und bekam einen Schreck, weil ich angefangen hatte an der Existenz des Weihnachtsmann zu zweifeln und nun kam er doch. Auch meine Mutter und Großmutter dachten es wäre der Weihnachtsmann (weil damals Männer sich verkleideten und im Auftrag der Volkssolidarität Geschenke an bedürftige Kinder verteilten). Allerdings trug er nicht den roten sondern einen abgewetzten Soldatenmantel. Er sagte zu mir er wolle meine Mutter sprechen. Na dachte ich, er berichtet bestimmt über einige Dummheiten von mir und deshalb verschwand  ich erst einmal vorsichtshalber unter dem Sofa. Meiner Mutter teilte er  mit, dass mein Vater am Leben sei, in russischer Kriegsgefangenschaft, dort in einem Lazarett, und er hofft in den nächsten zwei drei Monaten entlassen zu werden. Das war für meine Mutter und uns allen das schönste Weihnachtsgeschenk. Im Februar 1946 kam dann mein Vater endlich wieder nach Hause.

    11/30/2005

    Weihnachten ist doch nichts Besonderes!

    Weihnachten wurde bei uns Jahr für Jahr recht festlich begangen ohne dass die christliche Mythologie bei uns eine Rolle spielte. Mein Vater, als Gärtner, legte sehr viel Wert auf einen schönen Weihnachtsbaum. Da ein solcher nicht immer zu haben war betätigte sich mein Vater als Kosmetiker indem er den Stamm anbohrte und Äste einsteckte,  so dass der so aufgepeppte Baum ganz passabel aussah. Meine Mutter meinte immer, du machst noch aus nen Besenstiel die schönste Edeltanne.  Wir versäumten auch nicht am Heiligabend den Bekannten und  Nachbarsleuten eine kleine Aufmerksamkeit zu bringen. Dazu wurde eine Unmasse Stollen durch meine Mutter und  Großmutter gebacken die wir als Kinder am Heiligabend zu den Leuten brachte.So hlingelten wir auch beim Nachbarn der über uns wohnte. . Also bei diesen Nachbarn gab es am Heiligabend, keinen Weihnachtsbaum, keine Geschenke, nicht einmal ein Weihnachtsgesteck  oder gar eine Kerzel.

    Der Mann hatte die Beine in einer Waschschüssel, die Frau bügelte Wäsche.

    Die Wohnung machte insgesamt einen unaufgeräumten Eindruck, obwohl dies sonst nicht üblich war. Na ja, was ist denn an Weihnachten schon besonderes dran? meinte die Frau, ein Tag wie jeder andere, setzte sie ihre Betrachtungen fort. Und an den ganzen heiligen Klimbim glaube ich sowiso nicht. Also was hab ich davon? Ja als die Kinder noch im Haus waren. Mein Vater sagte zu ihr, jeder Tag im Leben ist so wie man ihn gestaltet und für was man ihn ansieht. So ist dies auch mit Weihnachten, den Sinn gibt jeder selbst, ob er darin die Geburt eines Christkindes sieht,  die Sonnenwende oder nur ein Familienfest, bei der die Familie einfach ungezwungen beisammen ist und das  Fest ist so wie es jeder für sich gestalten will und wie gesagt was er darin sieht. Ein anderer wird dies für sie nicht machen. Es sind doch auch nicht die Geschenkorgien die dessen Sinn ausmachen müssen.

    Wenn ihr Mann seine Käsebeine gewaschen hat würden wir uns freuen wenn sie auf ein Stündchen zu uns kommen, mit diesen Worten lud sie mein Vater ein. Nach einer Weile kamen beide zu uns und es wurde ein richtig schöner Abend.

    11/26/2005

    Armer schwarzer Kater.

    Auf meinem Weg zur Arbeit führte mich mein Weg an einer Mülldeponie vorbei. Einmal, es war noch dunkel und es regnete Bindfäden vom Himmel hörte ich am Rande der Mülldeponie ein klägliches Katzenwimmern. Miez, Miez rief ich und ein miau, miau antwortete mir. Im dunklen stieg ich über die ekligen Hinterlassenschaften der beginnenden Wegwerfgesellschaft bis  ich auf einem alten Koffer stieß aus dem das Katzengejammer herauskam. Ich öffnete den Deckel und fand ein kleines schwartes Kätzchen. Ich dachte hier kann ich es nicht lassen aber ich kann es auch nicht zu mir nehmen, aber ich nehm es erst einmal mit, kommt Zeit kommt Rat! Ich steckte das Kätzchen in meinen Reiselord, der damals  modern war und die gute alte Aktentasche und sogar die Collegemappe  abgelöst hatte, dass man ihn täglich auch zum Stullentransport mit ins Büro nahm.
     
    Völlig durchnässt kam ich im Büro an. Du lieber Himmel, sie sehn ja aus wie eine gebadete Katze sagte Frau Oehring zu mir als ich zur Tür hereintrat. Miau, miau erklang es aus dem Lord. Frau Oehring lachte und sagte sie können aber echt eine Katze nachmachen. Miau, miau erklangen es wiederum. Frau Oehring sah mich ganz verduzt an und sagte Sie können wohl bauchreden, ich habe doch gar nicht ihren Mund bewegen sehen. Lachend holte ich den kleinen "Bauchredner" aus der Tasche. Ach Sie, und ich dachte weil ich sie mit einer gebadeten Katze verglich haben sie so miaut. Ist der oder die aber niedlich. Was wollen Sie denn mit ihr machen? Weiss ich nicht sagte ich. Nach und nach trudelten auch die anderen Kollegen ein und freuten sich alle über die kleine Miez.
     
    Eine Stunde später kam die Frau Oehring und sagte der Betriebsschuster hätte Interesse und würde sie mit nach Kleinmühlingen nehmen. Er kam nach einer Weile und holte sich den kleinen Kater, wie es sachkundig feststellte, ab.
     
    Am nächsten Tag sagte er dass eine Frau im Bus ihn um das Kätzchen solange gebettelt habe das sie es haben möchte,  so dass er es ihr nach langem Zögern endlich gab. Sie habe ihn aus Dankbarkeit noch fünf Mark gegeben und hier sind sie. Dankend wehrt ich ab und sagte behalten sie es ruhig ich bin ja froh dass ich das Kätzchen, eh das Katerchen,  in guten Händen weiss.

    11/25/2005

    Wieviel Wasser verträgt ein Pariser!

    In dem Institut in Schönebeck hatte wir auch eine Arbeitsgruppe Sprengtechnik. Diese Gruppe erprobte Anwendungen für Einsatzgebiete in denen der Umgang mit Sprengstoffen noch nicht gang und gäbe waren. So zum Beispiel zur Umformung von Metalle, das Sprengen glühendheiser Hoch- und Niederschachtofenausmauerungen und Sprengungen unter Wasser. Bei der Erprobung von Bergbausprengstoffen unter Wasser musste man einen wasserdichten  Überzug für die einzelnen Sprenstoffpatronen verwenden damit das Wasser Bestandteile des Sprengstoffs nicht herauslösen kann. Man kam auf die Idee Präservative zu verwenden und der Herr Becker hatte eintausend dieser Pariser eingekauft. Ich äußerte Bedenken ob die denn den Druck in größerer Wassetiefe standhielten. Herr Becker meinte dass ihn die Gütekontrolle  des Gummiwerkes versichert hätte dass  ein Präservativ mindestens fünf Liter Wasser fassen muss ehe er platzt. Das kam mir ein bisschen viel vor und ich beschloss dies in einen Versuch zu erproben. Ich erbat mir einige dieser Dinger und Herr Becker meinte noch hämisch ehe du da fünf Liter drin hast... Schon gut, schon gut unterschätze mich mal nicht wehrte ich ab. Damals wohnte ich zur Untermiete, ohne Küchenbenutzung. Die Wirtin kochte mir jeden Morgen Kaffee und abends Tee oder wenn ich einen Sonderwunsch hatte durfte ich nur unter ihrer Aufsicht etwas kochen. Als ich mit meinen Kondomen abends nach Hause kam waren die Wirtsleute gerade nicht da. Flugs eilte ich in die Küche und hielt so ein Dingsbums an den Wasserhahn und drehte ihn auf. Der Pariser wurde groß und größer und hatte schnell die fünf Liter erreicht. Ich hob ihn hoch und er hielt. Nun ritt mich der Teufel und ich  wollte wissen wieviel er weiterhin aushielt und ich füllte weiter Wasser hinein. Es müssen wohl mehr als zehn Liter gewesen sein als er mit einenmal platzte. Das Waschbecken in denen ich meinen wissenschaftlich-technischen Versuch durchführte fasste maximal fünf Liter. Blöder Weise hatte ich den Stöpsel gesteckt so dass der Überschuss sich über mich in die Küche ergoss. Die Küche sah aus wie nach einen Wasserrohrbruch. Ehe ich mich von meinen Schreck erholt hatte stand plötzlich die Wirtin in der Küche und sah mich ganz entgeistert an. Seitdem habe ich die Dinger nie wieder missbräuchlich verwendet. 
     
    Andere habe sich später auch mit diesem Thema beschäftigt.
    Kondome auch im Wasser?
     Hallo!
    Ich wollte fragen, ob jedes Kondom auch für Sex im Wasser geeignet ist. Denn meine Freundin und ich wollen nämlich (endlich) auch unter der Dusche Safer-Sex haben und sie wollte ein Bestätigung, ob jedes Kondom dafür geeignet ist.

    Danke + Ciao, Matthias

    Hallo Matthias,
    eine 100%ige Garantie für Safer-Sex können wir Ihnen nicht geben, aber so weit wir wissen, wird die Sicherheit von Kondomen nicht dadurch beeinträchtigt, ob man sie zu Lande, zu Wasser oder in der Luft einsetzt.

    http://www.love-contor.de/index_test.html?/lovetalk/ablage_2002/kw36.html

    HT Spezial (Kondome) - Erfahrungsbericht - Der verpackte kleine Reiner

    Ich füllte das Kondom mit Wasser. Ich würde mal sagen, das ich gut 8 Liter Wasser in das Kondom füllte. Das Kondom hielt stand. 8 Liter Wasser bedeuten ...
    www.ciao.de/HT_Spezial_Kondome__Test_2578050 - 34k - Im Cache - Ähnliche Seiten

     

    11/23/2005

    Sollen Vorschulkinder Fremdsprachen lernen?

    Unbedingt! Als ich  sechs Jahren alt war, ich ging noch nicht zur Schule, wurde im April 1945 Halle von den Amerikaneren besetzt. Was haben wir als Kinder gestaunt als stundenlang und kaum endenwollend Panzer auf Panzer, Jeep auf Jeep, wir nannten sie Amiflitzer, übergroße Lastkraftwagen mit angehängten Kanonen die Wörmlitzer Straße emporfuhren. darauf saßen jubelden GI die uns Kindern Schokolade, Kekse und Kaugummis zuwarfen. Die nächsten drei Monate bestimmte die amerikanische Besatzungsmacht das Stranßenbild in der Stadt. Durch die bewiesene Freigiebigkeit angestachelt versuchten wir Kinder die Soldaten um solchen Sachen anzubetteln. Dazu habe ich einige Sätze englisch gelernt mit denen ich es versuchte den begehrten Kaugummi zu erheischen, also auf deutsch gesagt ich bettelte, was mir meine Mutter ausdrücklich verboten hatte. Einmal, auf den Marktplatz saßen drei Amis auf den Stufen des von ihnen zerstörten Roten Turms. Mutig ging ich auf sie zu und bettelte  sie auf englisch an: Hew ju schokolett or hew ju schewinggam or zigarett for mi? No, meinte der erste und schüttelte den Kopf und auch der  zweite zuckte bedauend mit den Schultern. Der dritte griff in seine Hosentasche und sagte zu mir auf deutsch: Hier mein Junge hier hast du eine Schachtel Kaugummi und reichte mit eine kleines Päckchen und als ich stolz damit davon eilte hörte ich die drei schallend lachen. Außer Sichtweise, nach dem ich mich mit meinem Freund getroffen hatte, öffnete ich die kleine Schachtel und fand darin etwas aus Gummi, aber es war kein Kaugummi. Mensch, sagte mein Freund, das sind Luftballons, die kenn ich von meinem Vater, der hatte auch solche im Nachttisch, da habe ich ihn welche gemopst und sie dann aufgeblasen. Wir nahmen also jeder so einen Lufballon und bliesen ihn um die Wette auf. Dann ging jeder nach Hause. Als ich zu Hause ankam fragte meine Mutter, sag mal wo hast du denn den Ballon her. Da ich nicht zugeben wollte ihn erbettelt zu haben log ich dass ich ihn auf der Straße gefunden und dann aufgepustet habe. Meine Mutter versetzte mir eine schallende Ohrfeige und sagte wie kannst du so etwas von der Straße aufheben, du kannst dir so  die schlimmsten Krankheiten holen. Also so richtig habe ich nicht verstanden warum sich meine Mutter wegen einem Luftballon so aufgeregt hat.
    Hätte ich nicht englisch gekonnt, wäre das alles nicht passiert, denn als ich einen größeren Junge den letzten Luftballon gezeigt habe sagte der ziemlich spöttisch zu mir,  du willst wo deiner Freundin kein Kind machen. Weil ich das nicht verstand, denn erstens hatte ich keine Freundin und zweitens was soll ein Luftballon gegen Kinder sein wenn er doch eigentlich für Kinder da ist, erfolgte durch ihn ein Schnellkursus über das Allgemeine und Besondere. Also Fremdsprachen lohnen sich!  Das Musikbeispiel ist ein Stück amerikanischer Militärmusik von damals. Glenn Miller In the Mood.

     

    11/21/2005

    Immer wenn die Hirschkuh röhrt.

    Da ich nun einmal mit meinen Erinnerungen in der Vergangenheit schwelge fiel mir eine weitere Begebenheit ein die  mit dem Lockruf der Hirsche zu tun hat. Ein Jahr nach dem Hirscheröhren im dunklen Tann von Alexisbad war ich nach Schönebeck an der Elbe  umgezogen. Von meinem Chef und dessen Sekretärin habe ich ja schon einige Begebenheiten berichtet. Da die Firma in der ich mehr oder weniger tätig war unter anderem auch Jagdpatronen produzierte wurde auch entsprechende Werbung in der Fachpresse veöffentlicht. Diese Zeitungen wurden deshalb regelmässig bezogen und ausgewertet. So hatten wir auch die Zeitschrift "Unsere Jagd" abonniert.
    Mittags saßen wir in der Kaffeerunde bei besagter Sekretärin, Frau Lehmann, als ich beim durchblättern dieser Zeitschrift einen Artikel über die Sprache der Hirsche fand und ich erzählte den Anwesenden von meinen "Erfahrungen" in diesem Metier. Zur Demonstration nahm ich eine Emaillekanne die,  einst für Kaffe gedacht,
    jetzt ihren Dienst als Blumnengießkanne frönte. Nun versuchte ich in der Manier von damals die verschiedenen Rufe der Hirsche durch das Hineinblasen in die Tülle nachzuahmen. Frau Lehmann war davon so begeistert dass sie es selbst probierte und es gelang ihr sogar, zur Freude aller Anwesenden, besser als mir. Daraufhin meinte sie, dass sie in Zukunft uns nicht mehr mit den Ruf  "Der Kaffee ist fertig!" sondern mit den Lockruf des Hirsches zum Kaffee ruft. Fortan hörten wir fast jeden Mittag diesen Kaffee-Lockruf.
    Eines Tages, Frau Lehmann trompetete  gerade recht laut auf ihrer Blechkanne als ihr Chef, der Doktor Theodor mit einer Delegation von ausländischen Konferenzteilnehmern auf den Plan trat. Verwundert fragte er was denn dies zu bedeuten habe. Schlagfertig sagte Frau Lehmann, ich habe sie doch kommen sehen und da wollte ich die Gäste mit diesem Trompetensignal begrüßen. Na ja Frau Lehmann, nichts für ungut, aber etwas merkwürdig ist das schon. Was sollen denn unsere Gäste denken, meinte der Chef. Ach, sagte Frau Lehmann, die denken das muss so sein. Sie haben doch gesehen dass sie mir alle freundlich zugenickt haben.

    11/17/2005

    General Kottenbrink

    Weil ich gerade aus meiner Zeit aus Harzgerode erzähle fällt mir eine weitere lustige Begebenheit ein. In den
    Betrieb in welchem ich tätig war kam in gewissen Zeitabständen Hauptmann Ulrich als Abnehmer der Armee. Er prüfte für die Nationale Volksarmee bestimmte Erzeugnisse auf Qualität. Das dauerte immer mehrere Tage und so logierte er mit seinem Fahrer im Hotel zur Goldenen Rose in Alexisbad. Die Wirtin, Frau Kottenbrink, eine Dame im  ausgehenden Mittelalter, aber noch recht attraktiv, klopfte eines Morgens an die Zimmertür der Beiden, so erzählte es uns der Fahrer, und trat  in das Zimmer nurmit Morgenmantel bekleidet ein und hielt ein Paar Hausschuhe in den Händen. Herr Ulrich, nur mit Schlafanzughose bekleidet, rasierte sich gerade und der Fahrer zog sich in dem Moment die Socken an. Frau Kottenbrink sagte dann zum Hauptmann: "Herr Ulrich, sie haben Ihre Schlappen vor meinem Bett stehen lassen. Wie können Sie bei dem kalten Fußboden nur barfuß gehen?" Dem Herrn Ulrich, dem die ganze Szene vor seinem Fahrer peinlich war, bestritt dass es seine Schlappen wären und meinte dass sie wohl einen anderen gehören müsse. Frau Kottenbrink entrüstete sich und sagte so alt bin ich ja nun noch nicht das ich nicht mehr wüsste wer die Nacht mit mir im Bett verbracht hat. Sie leugnen?  Herr Ulrich, ist dies eines Offiziers würdig?  Kleinlaut sagte der Herr Ulrich, müssen Sie das denn hier sagen. Ich habe nichts zu verbergen, ich nicht antwortete sie und setzte die Hausschuhe ziemlich unsanft  auf dem Boden ab und schritt stolz hinaus. Der Armeeabnehmer musste es sich gefallen lassen im Betrieb fortan mit General Kottenbrink angesprochen zu werden, eine Beförderung von denen seine vorgesetzte Dienststelle nichts ahnte.
    11/15/2005

    Gelbkreuz oder Gefahr aus der Tiefe

    Als AZUBI. damals sagte man  aber noch Lehrling, führte mein Weg zum Lehrkombinat in Halle-Ammendorf um eine zwei Meter hohe Mauer herum über die gespenstisch einige Gebäuderuinen ragten. Schilder mit Aufschrift warnten vor dem Betreten dieses Geländes und ein Hinweis dass dies mit Lebensgefahr verbunden sei vervollständigten das Verbot. Für uns hatte dies etwas Geheimnisvolles und gar zu gern wären wir in das Gelände eingedrungen wenn es nicht noch zusätzlich Tag und Nacht bewacht worden wäre. Nur soviel war zu erfahren dass es sich um eine Fabrik des Unternehmens Orgacid gehandelt habe in dem Giftgas, Lost oder auch Gelbkreuz genannt, hergestellt und in großen Mengen gelagert wurde. Nach dem Krieg wurden große Mengen dieses chemischen Kampfstoffes, der auf tückische Weise die Haut zersetzt und die Atemwege so verätzt und  zu einem qualvollen Tod führt, abtransportiert und die Fabrik gesprengt. Da man aber nicht sicher war ob man alle Bestände des riesigen unterirdischen Lagers gefunden und entfernt hatte wurde das Gelande für acht Jahre gesperrt. Sicher war diese Vorsicht mehr als angebracht denn in unmittelbarer Nähe  roch es immer noch eigentümlich nach Senf, weshalb ja dieser Kampfstoff tatsächlich auch Senfgas genannt wurde. Im Jahre 1954, acht Jahre nach der Demontage, begann man das Gelände zu beräumen, die restlichen Ruinen wurden gesprengt und der Schutt abgefahren. Dabei wurden noch große Bestände an gefüllten Kesseln gefunden deren Inhalt  durch Männer, die wie Taucher in geschlossenen Gummianzügen gekleidet waren entleert und in Tankwagen abtransportiert wurden. Da man nach der Beräumung immer noch nicht sicher war ob nicht doch noch Reste im Boden waren wurde das Gelände für weitere fünfzig Jahre gesperrt. Diese waren im vorigen Jahr beendet und endlich, endlich wurde das Gelände geöffnet und einige Invetsoren warteten darauf endlich bauen zu können. Vorsichtshalber lies man von verschiedenen Instituten  Untersuchungen durchführen von denen einige zum Ergebnis kamen es kann hier unbedenklich gebaut werden und andere davor warnten der Boden könnte immer noch kontaminiert sein.  Ein leichter Senfgeruch an manchen Stellen scheint diese Meinung zu bestätigen. Man deckte jetzt das Gelände mit einer mehr als meterdicken Erdschicht ab und säte Gras darauf. Genehmigt werden aber Bauten deren Gründungstiefe nicht über einen Meter gehen dürfen. Für die geplanten Gebäude nicht ausreichend.
    siehe auch:
     
    Das 1935 erbaute Verwaltungsgebäude wurde nicht gesprengt und steht heute unter Denkmalsschutz
     
    11/13/2005

    Frauen sind dumm, Männer aber auch!

     Nichts hält sich doch hartnäckiger in der Welt als die Meinung dass, von den anatomischen Gegebenheiten einmal abgesehen, es große Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Ich wage zu behaupten es gibt sie grundsätzlich nicht. In letzter Zeit sind einige Bücher* herausgekommen die mit pseudowissenschaftlichen Gehabe diese Vorurteile zementierten. Diese Bücher, die sogar zu Bestsellern avancierten sind ja nicht von Grund auf falsch, aber sie entwerfen ein Bild vom Mann wie es vielleicht vor hundert Jahren einmal richtig gewesen sein könnte und ziehen für die heutige Zeit Schlussfolgerungen die von vielen als Richtschnur ihres Verhaltens genommen werden und erst recht das Klischee über das Verhältnis von Mann und Frau festschreiben. Noch heute wird in erschreckenden Maße am alten Rollenspiel festgehalten. Zwar gestehen viele Männer ihren Frauen zu berufstätig zu sein, aber dies zusätzlich zu ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter ohne auch nur daran zu denken der Frau von ihrer schweren Bürde auch nur den geringsten Teil abzunehmen. Das viele Frauen nach wie vor die Hauptlast tragen hört man schon daran dass viele Frauen sagen mein Mann hilft mit im Haushalt und oft kommt noch die Ergänzung hin und wieder. Den Gipfel fand ich ja als eine Arbeitskollegin stolz auf ihren Mann war, weil er sich, als sie einige Tage weg war,  allein eine  Beutelsuppe gekocht hatte und stellt euch vor, er hat sich sogar am Sonntag ein Schnitzel gebraten beendete sie ihren Bericht. Was sind solche Männer doch für Trottel! Es kann also nicht heißen, mein Mann hilft mir im Haushalt sondern wir führen den Haushalt gemeinsam.. Was gehört eigentlich zum Haushalt? Für mich ist es die Gesamtheit all der Dinge, die einem Ehepaar gemeinsam gehören und deren Anschaffung, Erhalt und Pflege im gemeinsamen Interesse liegen.

    Es gehören demnach das Auto mit Garage oder der Garten  oder eine kleine Werkstatt mit dazu und nichts sollte die Domäne nur eines Ehepartners sein. Es gehört schon allerhand Machogehabe dazu wenn Männer ihren Frauen absprechen nicht so gut Auto fahren zu können wie sie, oder das Frauen am PC ziemlich hilflos wirken. Alles was man mitunter an Gehässigkeiten über Frauen verbreitet trifft in 99 von 100 Fällen eher auf Männer zu und höchstens auf eine Frau. Aber auf Männer bezogen wäre es nicht so interessant. Nun kann man nicht leugnen, dass Menschen unterschiedliche Fähigkeiten und Neigungen haben und dass geschlechtsspezifische Besonderheiten ebenfalls eine Rolle spielen können, so auch bei uns, so hat sich meine Frau auf die Pflege der Wäsche spezialisiert und ich auf alles was mit Küche und Keller zusammenhängt und da passiert es schon falls man die Arbeit des anderen übernimmt man ziemlich alt aussieht. Alle anderen Arbeiten, ob früher bei der Erziehung  und Pflege der Kinder, das Saubermachen der Wohnung, und ich scheue mich nicht zu offenbaren dass ich auch das Klo saubermache, die Pflege des Autos und des Gartens machen wir gemeinsam. Viele Dinge, die ich vorher nicht konnte habe ich durch meine Frau gelernt. Tapezieren, Fliesenlegen, Klempnerarbeiten und vieles mehr verdanke ich ihr. Es gibt Frauen die sicher nicht alles können aber in vielen Fällen mehr als ihre Männer.

    Man muss sich nur mal vorstellen, dass es Männer gibt die auf einen Fußballplatz gehen und dort nicht etwa Sport treiben sondern nur zugucken und brüllen. Das Frauen es mit solchen Typen aushalten, unvorstellbar!

     

    * Das sind die besagten Bücher

    Allan & Barbara Pease

    Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

     

     

    Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen.

    John Gray; Matthias Schossig

    Männer sind anders. Frauen auch


    11/8/2005

    Frau Renger kennt mich nicht.

    In der Kaufhalle tragen die Verkäuferinnen alle einen Anstecker auf denen ihr Namen steht.

    Wenn man sich an sie wenden will kann man sie gleich mit  ihren Namen ansprechen. Das machen aber die wenigsten Kunden. Ich bin da die Ausnahme! An der Kasse begrüßt mich die hübsche junge Kassiererin mit „Hallo“,  den alten Gruß „Guten Tag“ gibt es ja seit einiger Zeit nicht mehr, sondern eben nur noch „Hallo“ oder etwas lässiger „Hei“. Merkwürdig finde ich ja auch dass man sich kaum noch die Hände gibt, wegen de Hygiene hat man mich belehrt, aber sich dafür nach russischer Art rechts und links wechselseitig die Wangen küsst oder ableckt. Na bei jungen Frauen würde ich mir das ja gefallen lassen. Aber meist begrüße ich mich nur noch mit Damen im reiferen Alter und da lasse ich lieber das Abgeschlecke. Aus kosmetischen Gründen (Make up).

     Wie gesagt die Kassiererin sagt also „Hallo“ zu mir und ich begrüße sie mit „Hallo Frau Renger!“. „Kennen wir uns denn, dass Sie meinen Namen wissen?“ fragt sie mich. „Aber natürlich.“ Sage ich, da ich schon seit der Eröffnung vor einem Jahr regelmäßig dort einkaufe. „Ich wüsste aber nicht wo ich Sie hinstecken soll?“ Ach sage ich, in ihrem Alter sollten Sie das aber wissen. Hat Ihre Mutter nichts gesagt?“  Sie wird etwas rot und sagt „Müssen Männer immer nur an das Eine denken“ „Warum nicht“ , antworte ich „für alles andere gibt es den Einkaufszettel und die Kreditkarte.“

    11/7/2005

    Ach dafür bin ich zu alt!

    Tante Anny ist eine liebe und nette Tante aber was an ihr nervt, dass sie bei all und jeder Gelegenheit betont dass  sie eine arme, alte und kranke Frau sei und wer weiss wie lange sie noch zu leben habe. Nun ist sie sicher nicht reich aber eben auch nicht arm. Krankheiten hat sie die man landläufig als Wehwechen bezeichnet,. Na gut das Alter. mit achtzig ist man tatsächlich nicht mehr jung, aber auch nicht zu alt um ununterbrochen ans Sterben zu denken. Ständig beschwert sie sich dass ihr die Hausarbeit mitunter schwer fällt, besonders das Wäschewaschen oder immerzu das Geschirrspülen. Ihr alter Fernseher macht auch nicht mehr so richtig mit. Ja wenn man so alt und betagt ist, nimmt man vieles nicht mehr so leicht wie früher.
    Auf unseren Vorschlag sich doch eine Waschmaschine, einen Geschirrspüler oder gar einen neuen Fernseher, am besten so einen Flachbildschirmer, zuzu legen lehnt sie mit den Hinweis ab, ach in meinem Alter, da lohnt sich so eine Anschaffung nicht mehr.
     Hat man da noch Worte?!
    Als sie neulich mal wieder diess Lied anstimmte meinte ich zu ihr:
    Tante Anny, das Leben besteht aus Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, die Lebenszeit eben. Wenn du dich erinnerst, waren es doch im Leben meistens nur Sekunden oder Minuten dass einem ein wohliges Glücksgefühl durchrieselte anwelches man  sich das ganze Leben erinnert und wenn du jetzt in dieser Sekunde etwas erlebst was dir Freude macht und du wärest die nächste Sekunde tot  hätte es  sich doch trotzdem  gelohnt und es wäre nie  zu spät etwas dafür zu tun. Wörauf oder für wen willst du denn eigentlich sparen? Na ja meinte sie, man weiss ja nie wie die Zeiten noch  kommen, ich leg es halt zurück damit ich mal nicht untern Brückenbogen schlafen muss. Ich denke sie leidet unter Verarmungsangst und Altersgeiz!

    11/4/2005

    Mein guter alter Chef.

    Er wäre in diesem Jahr 103 Jahre alt geworden. Damals. als ich bei ihm anfing war er 58. Wie kam der mir damals uralt vor. Ich frage mich oft, der ich jetzt schon einige Jahre darüber bin, ob ich auf junge Leute auch schon so trottelig wirke wie er damals auf mich. Doktor Theodor K., von uns hinter seinem Rücken nur Teddy genannt, war auf seinem Gebiet, Sprengstoffe, ein international anerkannter Fachmann. Ein sehr gutmütiger und vor allem loyaler Chef wie man ihn sich nicht besser wünschen kann Aber er wirkte doch immer etwas trottelig und weltfremd. Ob dies gespielt war oder echt, manchmal glaube ich an das erstere.
     
    Einmal musste er auf Dienstreise, er kam eilig ins Büro gestürzt um sich noch einige Unterlagen zu holen. "Herr Doktor, wie sehen Sie denn aus?" rief erschrocken seine Sekretärin, die Frau Lehmann, "Nun, nun wie soll ich denn aussehen, wie immer ich hab mich nicht verändert." nuschelte er "Na Sie  haben keine Kniestrümpfe an." Und in der Tat, er trug meist Knickerbocker und derbe halbhohe Wanderschuhe und er war  in diese ohne Strümpfe hineingeschlüpft und nur die langen Unterhosen reichten nach Abschluss der Kniebunde  bis zu den Knöcheln herab. "Ach na eben, was mach ich denn jetzt, so kann ich doch nicht weg." "Na da gehen sie noch mal rasch nach Hause." "Aber Frau Lehmann, so kann ich doch nicht über die Straße gehen." "Herr Doktor, Sie sind doch auch so hierhergekommen." "Nun ja, ehem da habe ich es doch nicht gewusst." "Machen sie doch die Kniebunde  auf und lassen die Hosen bis auf die Knöchel runter." "Ja so mache ich es." sagte er und machte sich nach Hause seine Anzugsordnung zu korrigieren .

     
    Seine Sekretärin, die Frau Lehmann war wirklich eine feine Frau, über deren Lippen nie ein schlechtes Wort kam. Aber einmal hatte sie doch die Beherrschung verloren. Ihr Chef, der Teddy, diktierte ihr für einen Fachartikel schon eine ganze Weile. Frau Lehmann räusperte sich und sagte dass sie kurz mal raus müsste. "Ja nur noch diesen Satz zu Ende." Der Doktor, der nur an Hand von Stichworten diktierte, verhaspelte sich, fing von vorn an, verhapelte sich wiederum, führte dann den Satz zu Ende. Lies ihn sich vorlesen, verwarf ihn und fing von vorn an, "Herr Doktor, ich muss jetzt dringend raus, ich halte es nicht mehr aus!" "Ja ich bin gleich fertig. und diktierte weiter.
    Frau Lehmann stand auf und ging in raschen Schritten zu dem gewissen Örtchen und unser Theo  weiter diktierend hinterdrein. Sie verschloss die Kabinentür und er stand davor und diktierte immer noch. Da erscholl es aus der Kabine. "Herr Doktor hat man vor Ihnen nicht einmal beim Schei0en seine Ruhe?" Erschrocken stammelte der Doktor: "Pfui, Frau Lehmann, solche ordinären Worte, schämen Sie sich!" "Nä, Herr Doktor, schämen sollten Sie sich, dass sie mir aufs Damenklo hinteher rennen, was sollen die Leute von uns denken?" "Wir sind hier auf den Damenklo, mmh habe ich gar nicht bemerkt. Ist mir aber peinlich!"
     
    Die Tür öffneten Counter Neugierige
    11/2/2005

    Ein merkwürdiges Telefongespräch

    Klingelingeling
    Ich: Klinikum Rechenzentrum Sie wünschen bitte?
    Anrufer: Ich möchte mal den Doktor sprechen!
    Ich: Welchen Doktor denn?
    Anrufer: Ach Sie sind nicht  das Klinikum?
    Ich: Na ich bin es nicht direkt, aber Sie sind hier im Klinikum gelandet, im Rechenzentrum.
    Anrufer: Na dann geben Sie mir mal den Doktor!
    Ich: Na um was geht es denn, vielleicht kann ich dann weiterhelfen?
    Anrufer: Ach sie sind der Doktor?
    Ich: Nein ich bin kein Doktor.
    Anrufer: Dann kann ich Ihnen das nicht sagen, ich kann das nur dem Doktor sagen . Nun geben Sie mir endlich den Doktor!
    Ich: Was heißt hier den Doktor, wir haben hier über achthundert, da müssten Sie mir schon sagen entweder den Namen oder die Klinik, die Chirurgie oder die HNO-Klinik  oder so.
    Anrufer: Dann dann geben Sie mir mal einen von den Herren.
    Ich: Gut ich verbinde Sie weiter.
    Ich habe ihn mit der Zentrale verbunden, die werden den schon den Rchtigen, hoffe ich jedenfalls, vermittelt haben.

    10/30/2005

    Brauchen wir überhaupt eine neue Regierung?

    Diese Frage stellen sich mittlerweile viele Bürger, denn seit der Wahl sind nun über sechs Wochen vergangen und nichts ist. Wenn es überhaupt nötig war diese Wahl  in Szene zu setzen wird deren Sinn und Zweck jetzt erst recht in Zweifel gestellt.

    Zu der alten Riege der Versager aus der SPD sollen sich nun Leute aus der zweiten und dritten Reihe der Unionsparteien gesellen. Da wird um die Posten geschachert, die Finanzen verteilt, die man nicht hat, gestritten ob die Angela nun darf oder nicht. Egal wie die ganze Sache da in Berlin ausgeht, für Deutschland wird es nicht besser, im Gegenteil! Statt sich darüber zu streiten wie man die immensen und vielfach überflüssigen Ausgaben drosseln oder gar vermeiden kann werden jeden Tag neue Tricks ersonnen um den Bürgern noch tiefer in die Taschen greifen zu können.

    Was soll denn beispielsweise eine Erhöhung der Mehrwertsteuer bringen? Die Leute werden entsprechend weniger kaufen,  viele Geschäfte und Betriebe werden schließen müssen, Arbeitslose werden vermehrt soziale Leistungen in Anspruch nehmen, die öffentlichen Kasse bleiben ebenfalls weiterhin ungefüllt. Wegfall der Wegpauschale, für viele Arbeitnehmer lohnt sich der weite Weg zur Arbeit nicht mehr,  was sie gegenüber einer Arbeitslosenunterstützung mehr haben, geht zukünftig für Benzin mit erhöhter Mehrwert- und Ökosteuer, PKW-Maut und höhere Versicherungen drauf. Der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr bringt auch nichts. Die Deutsche Bahn hat Fahrpreiserhöhungen angekündigt, die Dresdner Verkehrsbetriebe erhöhen zum 1. November die Fahrpreise , so kostet eine Viererkartestatt bisher 6 dann 6,50 Euro. Angedroht ist auch eine weitere Erhöhung der Fernseh- und Rundfunkgebühren. Wir sehen, es geht mit den Preiserhöhungen  auch ohne oder mit Angela in Deutschland nach oben voran.

    Leider wird sich damit die Voraussage vieler in zwei, drei Jahren Bestätigen , das die neue, eigentlich alte,  Regierung nichts gebracht hat, der Buhmann ist dann allerdings nicht mehr unser Gerhard.

    Ich habe es doch gleich gesagt, mit einer Frau an der Spitze, das kann doch nichts werden!

     

    10/27/2005

    Das bisschen Haushalt...

    muss  doch zu machen sein. Ich halte mich eigentlich für einen Menschen der besonders im Haushalt auf Ordnung und Sauberkeit achtet und diese auch selbst einhält  und auch  wiederherstellt. Seit ich Rentner bin hat mir meine Frau überhaupt die Führung des Haushalts mit Einkaufen, Kochen, Bettenmachen, Staubsaugen und so weiter und so fort auf mich  übertragen. Nein wie unsere Wohnung immer glänzte, alles sauber, alles ordentlich.
    Meine Holde  ist jetzt über vier Tage und auch die nächste Woche nicht da.
     
    Unsere Wohnung erkenne ich kaum wieder!
    Woran das wohl liegen mag?